Pflastersanierung 1. Tag

Derzeit werden die Pflastersteine abgetragen und es steht damit fest, dass im LKW Fahrbahnbereich im Jahr 2000 zu dünne Pflastersteine verlegt wurden. Damit kann bewiesen werden, dass im Jahre 2000 keine fachmännische Pflasterung durchgeführt wurde.  Eine genaue Beschreibung der Sachlage  durch den europäischen Pflasterpapst DI Erich Lanicca: Pflaster Waidhofen-Beschreibung vom int. Pflasterexperten Lanicca

Die damals verlegten Pflastersteine sind auch keine Wiener Würfel (im Original 18x18x18) sondern durchwegs längliche Pflastersteine. Nicht überraschend, denn bei “Würfel und Kubus”  nahmen es die Planer in Waidhofner geometrisch ja nie so recht genau.
Derartige längliche Pflastersteine lagen übrigens niemals auf den Waidhofner Straßen, also ist nun auch klar bewiesen, dass nicht das ehemalige Waidhofner Material (wie immer versprochen) in diesem Bereich liegt. Auch die von BGM. Mag. Wolfgang Mair versprochene Verlegung in Beton ist nun auch für diesen Fahrbahnbereich obsolet geworden. Wohin man schaut: Bei der Waidhofner Pflasterung  wurden die Waidhofner von vorne bis hinten getäuscht.

Kurier Pflaster 1999
Spätestens morgen wird sich  zeigen, wie dick die Sandschicht bis zur Asphaltdecke ist und ob es nicht doch möglich wäre, die für LKW Fahrbahnen nötigen 14 cm dicken Steine einzubauen. Der neue Baustadtrat Ing. Martin Dowalil hat für Dienstag 21. März 2017 eine Besprechnung mit dem Pflastermeister Mario Tomasek angebraumt um die Sachlage zu besprechen. Dies ist sehr zu begrüßen, wird damit doch erstmals zum Thema Pflasterung mit Transparenz gearbeitet.
 Bei einer Besichtigung der Baustelle fiel heute auf, dass auch die „steinerne“ Brunneneinfassung desolat geworden ist.  Nicht nur der derzeitigen Baustelle steht dieser Brunnen sehr im Wege, er hat längst seine Berechtigung verloren in der Stadt zu stehen. Der löchrige Stein ist so schäbig geworden, dass dieser  das Stadtbild eher stört als verschönt. Ein kleiner Trinkbrunnen an dieser Stelle sollte besser passen. Es scheint diskussionswürdig, ob der „Plattenspielerbrunnen“ nicht jetzt im Laufe der Bauarbeiten gleich entsorgt werden sollte, denn Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte.